St.Michael
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Knochenhauer-Amtshaus

1000jährige Rosenstock

Waldvogelverein Hildesheim und Umgebung

Bilder und Bericht von der Wacholderdrossel.
Bericht und Bilder H.Lange
Ausgebreitete Äpfel dienen im Winter zur Futteraufnahme nicht nur den Wacholderdrosseln.
   Wacholderdrossel, Arceuthordis( Turdus pilaris )   







Foto Thomas Wendt
die manchmal zu Hunderten hoch oben in lockerer
Formationen fliegen, sind meist an ihrem lärmenden und schwätzenden
Tschack - tschack zu erkennen.
Sie gehört zu den Brutvögeln in Russland, Skandinavien und Osteuropa,
einschließlich Deutschland. In den anderen europäischen Ländern ist sie
nur Wintergast. Beim Zug halten sie sich oft in kleinen Schwärmen in
unseren Gärten auf, wo sie sich die liegen gebliebenen gefrorenen Äpfel
schmecken lassen. Bei offenem Wetter suchen sie Wiesen, Äckern und
Weiden nach Insekten, Würmern und Schnecken ab.
Wachholderdrosseln sind vor allem im Herbst und im Frühjahr in großer
Zahl anzutreffen. Sie bleiben immer nur wenige Tage, ziehen schließlich
nach Norden und Osten in ihre Brutgebiete. Dort nisten sie, im Gegensatz
zu unseren anderen Drosselarten, gern in lockeren Kolonien, oft so dicht,
dass mehrere Nester auf dem selben Baum angelegt werden.
Ihre Nahrung suchen sie auf gemähten Wiesen, Äcker, Weiden, an
Waldrändern, in Hecken, Obstkulturen ( Streuobstwiesen ) und Parks.
Merkmale:
Kopf, Nacken und Bürzel sind graublau, gelblicher Schnabel,
kastanienbrauner Rücken, dunkler Schwanz und braun gesprenkelte Brust
und Flanken. Beide Geschlechter sehen gleich aus und sind schlecht von
einander zu unterscheiden. Im Flug sind die Wacholderdrosseln an den
weißen Unterflügeldecken erkennbar. Sie gehört zu den Singvögeln, ist
nicht gefährdet und steht auf keiner Liste für bedrohte Vogelarten.



    Schutzstatus
Ringgröße
Größe
Gewicht
Gelege
Brutdauer
Nestlingsdauer
Zugverhalten
Vogelgruppe
Nahrung
: Anzeigepflichtig und Herkunftsnachweis
: 4 - 4,5 mm
: 26 cm
: 80 bis 140 g
: 5 bis 6 Eier grau/grün gesprenkelt
: 13 bis 14 Tage
: 14 Tage
: Teilzieher
: Singvögel / Drosseln
: Beeren, Würmer, Insekten, Obst
Die Aufnahmen habe ich am 01/02. Februar 2009 gemacht. Am 3. Tag
waren sie wieder fort. Sie schienen es auf ihrer Frühjahrsreise eilig zu
haben. Dabei beginnt die Brutzeit für sie frühestens Anfang Mai, im
hohen Norden noch später. Entsprechend der Witterung reicht es für 1 - 2 Bruten.


Siehe Bericht in der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom Mittwoch, 18. Februar 2009





Foto Thomas Wendt
© H.Lange / G. Berger 02.2009